München: Bands und DJs spielten für den guten Zweck

In München übertraf die SoundAround-Party alle Erwartungen.


 

 

Schnell wurde es warm an diesem Donnerstagabend im Münchner Indie-Club Cord. Im restlos gefüllten Club feierten und tanzten Münchens Indiefans für Masifunde auf der ersten SoundAround-Party zu den Beats von vier hochkarätigen Bands. Und wer nach dem Konzert immer noch nicht schwitzte, konnte sich spätestens zur Musik der beiden DJs Robin Hot und Freez austoben.

Die Münchner Regionalgruppe veranstaltete in Kooperation mit Weitblick, einem Verein, der ein Bildungsprojekt im nördlichen Ghana unterstützt, am 5. Dezember 2013 dieses einmalige Konzerterlebnis. Da alle Musiker auf ihre Gage verzichteten und der Veranstaltungsort keine Miete forderte, ging der Erlös des Events vollständig an Masifunde und Weitblick.

Die Münchner waren mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: Etwa 100 Besucher genossen den musikalischen Abend, sangen und tanzten zu den indierockigen Klängen von Beatnik Boy, StrayColor, Well Well Well und Line Walking Elephant. Der Club Cord ist mittlerweile zur Münchner Institution für gute Indie-Musik geworden. Im ersten Stock sitzt man auf gemütlichen Couches und blickt dabei durch die großen Fenster auf Münchens Feiermeile, die Sonnenstraße. Passend zur gemütlichen Stimmung spendete der Getränkehersteller von "Afroot" ein paar Kästen des roten Szenegetränks aus der südafrikanischen Wüstenpflanze Sutherlandia. Aus dem Verkauf der Flaschen gingen einige Euro in den Spendentopf. Das meiste brachte aber der Eintritt ein. Die 7 Euro zahlte jeder gerne für den guten Zweck, mancher machte auch gleich 10 Euro daraus.

Der Abend endete mit einem bewegenden und symbolträchtigen Moment: Die dritte Band des Abends, Line Walking Elephant wollte eben die ersten Takte spielen, da erreichte uns die Nachricht von Nelson Mandelas Tod. Und so widmeten die Bands diesen Abend dem Mann, der Südafrika und Südafrikas Jugend ein demokratisches und freies Leben schenkte. Noch einmal wurde dem Publikum bewusst, dass sie bei SoundAround nicht nur vier wunderbare Konzerte verfolgen durften sondern auch zu einer besseren Zukunft für die Kinder und Jugendlichen in Walmer Township und Tamale in Ghana beigetragen haben.

 

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