Masifunde veranstaltet Workshop für Ministerium

Masifundes Ansatz, Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln, macht offenbar die Runde. Nun liegt die Anfrage des Ministeriums für Soziales auf dem Schreibtisch in Südafrika: Masifunde-Mitarbeiter sollen einen Workshop über Methoden im Ministerium veranstalten.

 

Immer wieder ist Masifunde mit der Frage konfrontiert, ob die tägliche Arbeit im Verein ausreicht, um gesamtgesellschaftlich einen Wandel anzustoßen, oder ob die Programme von Masifunde lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein sind.  In Walmer Township erlangen nur 15% der Kinder eines Jahrgangs einen Schulabschluss. Obwohl diese Zahlen schnell ein Gefühl von Machtlosigkeit hervorrufen können, ist das Team vom Masifunde-Ansatz überzeugt.

 


Bestärkt durch die Erfolge der 250 Kinder im schulischen und außerschulischen Bereich, blickt Masifunde voller Stolz auf die Art und Weise, wie sie in ihrem Umfeld agieren. Und dennoch arbeiten die Masifunde-Mitarbeiter kontinuierlich an Möglichkeiten, die maximale Wirkung bei den einzelnen Teilnehmern zu erzielen, damit diese ihre Fähigkeiten weitergeben - auch über die Grenzen von Walmer Township hinaus.

 


Anlass stolz zu sein gibt es immer wieder und auch aktuell. Das Ministerium für Soziales im Ostkap ist auf die Arbeit von Masifunde aufmerksam geworden und hat angefragt, einen Workshop für seine Mitarbeiter, die häufig im sozial-schwachen Umfeld unterwegs sind, zu entwerfen.

„Der Workshop kann Großes für uns bedeuten”, so Linda Zali, Leiterin der auβerschulischen Programme bei Masifunde. „Wir sind sehr glücklich darüber, unsere Methoden dem Ministerium für Soziales weitergeben zu können.“ Hintergrund ist dabei der Umstand, dass man in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oft mit Unaufmerksamkeit und Passivität zu kämpfen hat. Masifunde ist der Auffassung, dass dies weder am Lernenden, noch am Lehrenden oder am Inhalt liegt, sondern vielmehr an den Methoden der Wissensvermittlung. Inhaltlich zielt der Workshop daher darauf ab, die Mitarbeiter in modernen und interaktiven Fördermethoden zu schulen, ihnen Techniken zur Erarbeitung von Workshops und Gruppenarbeiten näher zu bringen und Methoden zur Motivation von Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen.

 


„Durch den Workshop können wir unseren Ansatz auch außerhalb von Walmer Township bekannt machen. Für uns kann das in Zukunft nicht nur viel mehr Aufmerksamkeit, sondern auch eine zusätzliche Finanzquelle bedeuten“, bilanziert Linda Zali.