Gesunder Lifestyle dank Fit4Life!

Mit einer großen Pflanzaktion startete Masifundes neues Fit4Life!-Programm im Februar. Im selbstgebauten Hochbeet pflanzten die Kinder Gemüse an und lernten dabei, wie man ein Beet anlegt und wo das Gemüse, das auf ihren Tellern landet, herkommt.

 

Leiter von Fit4Life! ist weltwärts-Freiwilliger Max Brauer. Es ist sein Herzensprojekt und das erste Mal, dass er eigenverantwortlich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern leitet. Einmal pro Woche trifft er sich donnerstags mit rund zehn Kindern der fünften Jahrgangsstufe. In den Unterrichtsstunden werden alle möglichen Dinge rund um gesunde Ernährung, Sport und Fitness besprochen. Neben den Unterrichtsstunden unternehmen die Kinder Exkursionen. So waren sie Ende Februar zu Besuch in einem Fitnessstudio, wo ihnen ein professioneller Fitnesscoach verschiedene Sportgeräte zeigte, die sie anschließend auch selbst ausprobieren konnten. Außerdem lernten sie Übungen kennen, die sie zur sportlichen Betätigung auch zu Hause ausführen können.

Mit Fit4Life! möchte Masifunde Kindern Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihren persönlichen Lebensstil gesünder gestalten können, um sich letztendlich selbst besser zu entwickeln. Ziel des Projekts ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gelernte nicht nur für sich selbst verinnerlichen, sondern auch an ihr soziales Umfeld weitergeben. Die Idee, ein solches Projekt zu starten, entsprang letztlich einem grundlegenden Gedanken: „Teilweise haben die Kinder  schlichtweg ein verzerrtes Bild davon, was es bedeutet, gesund zu leben, insbesondere im Hinblick auf Lebensmittel. Da kann Fastfood wie etwa eine Pommes schon als gesund bezeichnet werden, weil sie ja prinzipiell aus einer Kartoffel – also Gemüse – besteht. Daher liegt der Fokus des Projekts vor allem auf gesunder Ernährung“, so Max.

 

Ein gesunder Lebensstil beeinflusst die gesamte persönliche Entwicklung und hat dementsprechend auch Auswirkungen auf die schulische Leistung der Kinder. „In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist – davon bin ich überzeugt. Und genau deshalb liegt mir das Projekt auch so am Herzen“, berichtet Max. Am meisten Spaß hat er daran, mit den Kindern zu diskutieren und sich über die vielen unterschiedlichen Ansichten auszutauschen. „Eigentlich macht jede Unterrichtsstunde Spaß, ich unterrichte gern. Es läuft zwar nicht immer alles so, wie ich es plane, aber ich habe gelernt, flexibel zu bleiben und mich an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen. Letzten Endes machen sie immer begeistert mit – das ist wohl die beste Rückmeldung die ich für das Projekt bekommen kann.“